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  • Aktuelles

    Freundesbrief 09.2009: Unsere Arbeit macht uns Freude und dankbar für das gute Feedback. Projekte, Kooperationen und Stiftungs-Gründung sind aktuelle Themen.

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  • Buchtipp

    »STRAFTÄTER VERÄNDERN« zeigt, was wir unter sozialer Gefängnisarbeit aus christlichem Glauben verstehen, und dass dies anderenorts bereits Realität ist!

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Der Aufbau

von „SET-FREE – Das Netzwerk für Gefangene“ begann im März 2008 in einem deutschen Gefängnis,

… zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit…

(Jesaja 61,1)

Wer wir sind und was wir wollen

Wir setzen uns leidenschaftlich dafür ein, dass Menschen, die straffällig geworden sind, einen Weg finden, von Sucht und Kriminalität frei zu werden und ein ganzheitliches, verantwortungsbewusstes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wir wollen gezielt in Gesellschaft und Kirche hineinwirken, damit sie für Menschen, die abgerutscht sind, Verantwortung dahingehend übernehmen, dass sie ihnen Chance und Hilfe zum Neuanfang bieten und sie wieder in ihrer Mitte aufnehmen. Wir wollen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft gewinnen, in die Gefängnisse hineinzugehen, um den Veränderungsprozess von Gefangenen zu unterstützen und sie auch nach der Haft weiter zu begleiten. Und wir wollen in die Politik mit dem Anliegen hineinwirken, einen Strafvollzug zu praktizieren, der Gefangenen Hilfen und Anleitung bietet, in ihrer Persönlichkeit zu reifen, Werte zu verinnerlichen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und der ihnen Möglichkeit für Wiedergutmachung aufzeigt.

Um für all das ein Unterstützungs-Netzwerk aufzubauen, haben sich Betroffene (damit meinen wir Menschen, die süchtig oder straffällig geworden waren) und in der Gefängnisarbeit erfahrene Ehrenamtliche und Hauptamtliche zusammengefunden – im festen Glauben daran, dass Menschen, die straffällig geworden sind, sich ändern können.

Dazu gehen wir in Haftanstalten und bringen dort Initiativen und Programme aus dem christlichen und sozialen Bereich zur Entfaltung, die sich im Wirken für die Umkehr und Wiedereingliederung von Gefangenen bewährt haben.

Ebenso vernetzen wir die Ausbildung und den Einsatz von ehrenamtlichen Begleitern und von Gemeinden, die Haftentlassene aufnehmen.

Für die Zeit nach der Haft helfen wir, draußen Gruppen aufzubauen und können Kontakte zu Häusern für Haftentlassene vermitteln.

Außerdem wollen wir in ersten Großstädten EMMAUS-Randgruppen-Gemeinden als Ergänzung zu den Ortsgemeinden und als erstes Auffangbecken für Menschen aus Knast und Szene aufbauen. Für diese soll dort ein Ort entstehen, wo sie so angenommen und verstanden werden, wie sie sind, und an dem gleichzeitig die Integration in die Ortsgemeinden unterstützt wird.